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Nachttour des Prinzenpaares
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Im Karneval nicht die vergessen, die nachts arbeiten müssen, wenn andere feiern: Das wollte das Dransdorfer Prinzenpaar Wilfried I. und Michaela II. mit ihrer Equipe in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar 2010 und besuchten ab 23:00 Uhr Dransdorfer Betriebe, in denen auch nachts gearbeitet wird.
Auf dem Programm standen ein Besuch bei Früchtewelt Abels an der Justus-von-Liebig-Straße, beim General-Anzeiger an der Robert-Kirchhoff-Straße, beim Betriebshof der Stadtwerke Bonn in der Gerhart-Hauptmann-Straße und in der Bäckerei Wasgien in der Grootestraße.
Rund um die Uhr bearbeiten die über 100 Mitarbeiter der Früchtewelt Abels Bestellungen von Kunden und nehmen auch nachts Lieferungen entgegen und kommissionieren die Ware. Bis zu 15 Mitarbeiter müssen so fast jede Nacht dafür sorgen, dass Mensen, Kliniken, Kantinen und Restaurants mit Frischwaren versorgt werden.
Beim General-Anzeiger arbeiten Nacht für Nacht etwa. 25 Mitarbeiter daran, dass die Bonnerinnen und Bonner morgens druckfrische Nachrichten auf den Frühstückstisch vorfinden. Von der Erstellung der Druckplatten über den Druck und den Versand waren überall fleißige Arbeiterinnen und Arbeiter zu finden, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Mit circa vier Mitarbeitern sorgen die Stadtwerke Bonn in Dransdorf dafür, dass 75 Stadtbahnwagen nachts im Betriebshof nicht nur „geparkt„ werden, sondern auch wenn erforderlich gewaschen und mit der notwendigen Ausstattung versorgt werden, um den Bonnerinnen und Bonnern frühmorgens wieder wie gewohnt und frisch herausgeputzt zur Verfügung zu stehen.
Nachtarbeit steht natürlich auch in einer Bäckerei auf dem Programm, die ihre Kunden morgens mit frischen Backwaren erfreuen möchte. In der Bäckerei Wasgien begrüßten drei Mitarbeiter die Nacht-Karnevalisten der GDKG. Einige Brötchen und Teilchen, die die Dransdorfer am Samstagmorgen kaufen konnten, waren vom Dransdorfer Prinzenpaar persönlich nach Anleitung in der Backstube vorbereitet worden.
Vier Stunden dauerte die Nachttour der Dransdorfer Tollitäten, nachdem am Nachmittag bereits sieben weitere Termine absolviert worden waren. „Wir sind müde und erschöpft, aber die gewonnenen Eindrücke werden wir als wichtige Erfahrung aus unserer Session ganz sicher nicht vergessen. Danke an alle, die nachts arbeiten, damit wir tagsüber so gut versorgt werden – und feiern können„, merkten Wilfried I. und Michaela II. morgens um 03:00 Uhr zum Abschluss an.
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op Tour
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Hofburgerstürmung
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