Große Dransdorfer Karnevalsgesellschaft e.V.

„Och mir liere on studiere, doch en Dronsdorf donn me fiere“      

Veranstaltungen/Termine



Auf dieser Seite liefern wir Ihnen Details und Berichte zu Veranstaltungen sowie alle bekannten Termine auf einen Blick. 

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Einen aktuellen Überblick über alle Veranstaltungen finden Sie auch immer in unseren Vereinsmitteilungen.


Das erleben wir in Dransdorf auch nicht so häufig.
In unserem VereinsZentrum war es so voll, uns sind die Stühle ausgegangen.

Aber kein Wunder bei den Gästen, die gestern bei Präsident Willi Baukhage auf der roten Bank Platz nahmen.

Der jüngste der drei Gäste war der Sänger der Band "De Köbesse", Roger Moore. Nein, dies ist kein Künstlername! Er ist ein Kind der 80er und sein Vater, der Engländer war, hieß tatsächlich Moore mit Nachnamen. Über Linus Talentprobe, DSDS und einigen Solo-Projekten fand er zu der Band "De Köbesse" und seither bringen sie ehrlich echt und ungeschminkt kölsche Tön auf die Bühnen in und um Bonn und Köln.


Der zweite und auch der Älteste bei Willi Baukhage auf der roten Bank war der Grandseigneur im Kölner Karneval, Ludwig Sebus, der seinen ersten großen Erfolg in der Session 1954 / 1955 mit „Jede Stein en Kölle eß e Stöck vun deer“ hatte.

„Wenn Du glücklich sein willst, musst Du andere glücklich machen“, sagt Ludwig Sebus, und so hat der 1925 als Sohn eines Vergolders geborene Kölner vielen Menschen das Leben vergoldet. Der 92jährige sang zum Abschluss sein Lied: „Alles su widder dun“. Das Lied ist ein Blick zurück zwischen Wolken und Sonne“, erklärte der Ludwig Sebus bei der Präsentation.

„Ich däht et alles su widder dun. Un hätt ming kölsche Siel och he und do ne Schrom, dat wat bliev ess die Erinnerung...“



Wer wie Wicky Junggeburth am Zugweg des Kölner Rosenmontagszuges aufwächst, dem ist karnevalistisches Blut wohl in die Wiege gelegt worden. So erstaunt es niemanden, dass er als zehnjähriger seine erste Büttenrede hielt, aber erst 1990 in eine Kölner Karnevalsgesellschaft - die Nippeser Bürgerwehr eintrat, in der er bis heute Mitglied ist. Im Jahr 1991 sagte er dem damaligen Präsidenten das er, falls die Gesellschaft einmal die Möglichkeit dazu hätte, ein Dreigestirn zu stellen, gerne den Prinzen machen würde und sein Traum wurde in der Session 1992 / 1993 wahr.

Im Sommer 1992 erhielt er die telefonische Zusage vom Festkomitee Kölner Karneval, mit seinen beiden Kollegen Artur Tybussek (Jungfrau) und Karl Petry (Bauer) das Kölner Dreigestirn des Jahre 1993 repräsentieren zu dürfen. Auf der Prinzenproklamation im Januar 1993 trug er, bisher im Kölner Karneval unüblich, seine Prinzenrede als Lied vor: „Eimol Prinz zo sin“ In diesem Lied kommt die Sehnsucht eines jeden Kölners zum Ausdruck, einmal das unvergessliche Erlebnis zu haben, Prinz in der Domstadt zu sein.

Aktuell ist Wicky Junggeburth mit „Der kölsche Fastelovend in Wort und Ton“ im Brauhaus Sion zu sehen. Hier öffnet er sein einzigartiges Tonarchiv und präsentiert eine Vortragsreihe über den Nachkriegs-Karneval. Ein Vortrag mit Original-Einspielungen aus damaligen Rundfunksitzungen, der kein Auge trocken lässt.

 




Es war ein schöner Abend mit tollen Gästen und einem hervorragend gelaunten Moderator, unserem Präsidenten Willi Baukhage.

Die ersten Bönnsche Köpp in diesem Jahr waren trotz Fußball sehr gut besucht und alle waren von den Gästen bei Willi Baukhage auf der roten Bank restlos begeistert.

Den Anfang machte Sonja Becker eine liebenswerte Kölnerin, die mit "Paraplü" die Gäste zum schunkeln, aber auch zum träumen brachte.

Dann kam Volker Weininger, "De Sitzungspräsident", der eigentlich Lehrer werden wollte, dann aber doch noch die Kurve zum Kölner Karneval bekam. Seit vielen Jahren gehört er zu den Besten im Kölner Karneval.

Zum guten Schluß kam denn Jutta Gersten, eine 86 jährige die seit 1946 auf der Bühne steht. Bis heute. Seit ihrem 15. Lebensjahr ist sie als Entertainerin unterwegs und trat mit Größen wie Karl Berbuer, Hans Rosenthal, Zarah Leander oder auch Trude Herr auf. Jutta Gersten sagte einen Satz, der vielen aus der Seele sprach: "Wir werden nicht älter, wir sind nur länger da."

Auch dieses mal waren Sonja und Siggi zur musikalischen Begleitung wieder dabei.

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