Auf Umwegen zur Karnevalsmusik: Das gilt mehr oder weniger für alle drei „Bönnsche Köpp“, die Willi Baukhage am Montagabend im Vereinshaus der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft begrüßte.

Von Stefan Knopp, 05.07.2017
    
Die Geschichten dahintAuf Umwegen zur Karnevalsmusik: Das gilt mehr oder weniger für alle drei „Bönnsche Köpp“, die Willi Baukhage am Montagabend im Vereinshaus der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft begrüßte. er sind spannend und boten beim Auftakt zur fünften Staffel der Talkreihe zusammen mit Gesang und Gedichtvorträgen viel Unterhaltungswert. „Am Anfang wollten wir Rockmusik machen“, erzählte Winnie Lombardo, Frontmann der Gruppe Schäng. Vorbild sei zum Beispiel BAP gewesen. Der Halbitaliener aus Pützchen hatte sich mit anderen Musikern zusammen getan, sie hatten sich Schäng genannt, das rheinische Wort für Vagabund. „Der kriegt viel vom Leben mit, und wir machen Musik aus dem Leben.“

Letztlich machten sie Mundartmusik, die gut zum Fastelovend passt. Karneval gehörte immer dazu für ihn, das Musizieren auch, aber mit Noten hatte er es nicht so, er spielte zum Beispiel Orgel nach Gehör, erzählte der gelernte Metzger, der mit seiner Lebensgefährtin Ina Harder seit April die Gaststätte Zur Rheinbrücke führt. Sein Kindheitstraum war das nicht: „Als ganz kleines Kind wollte ich Eismännchen werden.“

Dass er mal eine Legende im rheinischen Karneval werden würde, hätte sich Heinz Ganss nicht träumen lassen. „Ich hatte mit Fastelovend nichts am Hut“, sagte der 74-Jährige, den man allseits unter dem Namen King Size Dick kennt. „Ich wusste gar nicht, dass der Karneval am 11.11. anfängt.“ So richtig zur Musik kam er als Bundeswehrsoldat in Wales. In Köln gründete der bärtige Kölner, der hauptberuflich als Fernfahrer arbeitete, einige Bands, über die Black Beats lernte er Bläck-Fööss-Frontmann Tommy Engel kennen.

Der bot Ganss, den die Menschen seit der Kindheit wegen seines stämmigen Körperbaus liebevoll Dick nannten, eines Tages einen Job als Fahrer des Band-busses während der Session an. Er übernahm auch den Gesangspart bei dem Song „Linda Lou“, sein Durchbruch im Fastelovend. Mit ihm kam letztlich die Rockmusik in den kölschen Karneval.

 Seinen Künstlernamen erhielt, als er in Wales englischen Soldaten erklärte, wofür der Name Dick steht: Sie interpretierten seine Umschreibung als „king size“.

Aus dem Kölner und Bonner Karneval ist auch Markus Quodt nicht wegzudenken. Dass dem so ist, hat er Baukhage zu verdanken, der sich 1992 als Literat des Festausschusses Bonner Karneval dafür einsetzte, dass er künftig die Bonner Sitzungskapelle für die großen Veranstaltungen leitete. Er führte ein, dass nach dem Tusch Karnevalslieder angestimmt werden. „Das kam gut an“, sagte der gebürtige Bonner. „Jetzt haben wir eine Tuschmappe mit 150 Liedern und ein paar hundert im Kopf, die wir spontan abrufen.“

Der Apotheker, der über einen Ingenieur von Bayer ans Musizieren und auch zum Pharmaziestudium kam, kann dabei auf seine Bandmitglieder vertrauen, die ihm in den 25 Jahren treu geblieben sind. Für eine Sitzungskapelle sei das auch wichtig: „Die Kunst ist es auf jeden Fall, sehr schnell auf das gesprochene Wort eingehen zu können“, erklärte er. Dafür braucht man gute Musiker und gute Freunde.“


Am 21. Juni 2017 konnte der Große Rat mit Heinz-Jürgen Bauer und Stephan Eickschen zwei neue Mitglieder begrüßen

 






Es ist verkündet und beschlossen, wir haben neue Tollitäten für die Session 2017 / 2018.

Manfred I. und Ina I.

Das Motto, wieder einmal von unserem Ehrenpräsidenten Werner Knauf, für die kommende Session lautet:

'Och mir liere un studiere, doch in Dronsdorf domme fiere'

Wir wünschen Euch und uns eine Tolle Session 2017 / 2018


Was passiert, wenn Tommy Walter, „In den Himmel will jeder als Letzter“, oder Pures Glück, „Norderney“ auf die Rabaue, „Insellied“, oder die berühmt, berüchtigte Dransdorfer Prinzengarde trifft?

Richtig, dann bietet die Große Dransdorfer Karnevals Gesellschaft, in Kooperation mit den Flüssigen und LuPe Events, ein neues Event in ihrem Festspielhaus an.

 

                      Schlager meets Karneval

 

Gute Stimmung bei Schlagern und Karnevalsliedern ist hierbei garantiert!

Auch unser DJ Holgi wird Sie an diesem Abend musikalisch unterhalten.

Neugierig geworden? Dann freuen wir uns, wenn wir Sie am 10.2.17 ab 18 Uhr in unserem Festspielhaus auf dem Kettelerplatz begrüßen dürfen.

Karten sind zum Preis von € 13,90 über BonnTicket (inkl. VRS-Ticket), bei LuPe Events oder direkt bei der GDKG im Vvk. Erhältlich. An der Abendkasse erhalten Sie die Karten zum Preis von 15 Euro.

 


Riesiges Hallo in Dransdorf, so etwas hat es dort noch nicht gegeben: Das Kölner Dreigestirn machte am Freitagabend einen Abstecher in die GDKG-Hofburg Lambertus-Stube und hatte sich eine gute Stunde Zeit genommen, um mit den Jecken zu feiern und ein Kölsch zu trinken.      


  Kölns Prinz Stefan I., Bauer Andreas und Jungfrau Stefanie hatten ihren Regierungsbezirk in der Domstadt extra verlassen, weil Bauer Andreas Bulich (39) – ein gebürtiger Bonner – mit Axel Wagner, dem Sohn des Wirtsehepaars Uli und Anita Wagner, seit Schulzeiten befreundet ist.


Der Besuch des Kölner Dreigestirns war schon was einmaliges.


Bönnsche Köpp: Der Leiter der Rheinlandfanfaren, Peter Mühlens, erzählte nicht nur aus seinem Leben, sondern spielte auch zwei Stücke auf seiner Trompete.

31.08.2016 DRANSDORF. Bei den „Bönnschen Köpp“ der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft (GDKG) waren dieses Mal Peter Mühlens, Sophia Schneider und Tommy Walter zu Gast. Der Talk war gleichzeitig Abschluss der Kirmes, die die GDKG in ihrem Vereinsheim durchgeführt hat.

Jeder Auftritt, bei dem das Publikum gut drauf ist, sei ein Höhepunkt, sagte der musikalische Leiter der Rheinlandfanfaren Peter Mühlens. Er war am Montag zu Gast bei den „Bönnschen Köpp“, der Talkrunde der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft mit ihrem Präsidenten Willi Baukhage. Diesmal drehte sich alles um die Musik.

 Besondere Auftritte gab es für Peter Mühlens, der die Rheinlandfanfaren seit 1992 musikalisch leitet, trotzdem. Da war ein Auftritt in Köln, berichtete er, bei denen fünf Trompeter auf dem Dom und fünf auf dem Bankgebäude gegenüber spielten. „Die Podeste, auf denen wir standen, hätte man nicht der Berufsgenossenschaft zeigen dürfen“, lachte er. Oder als sie auf einem Schiff in Köln spielen sollten, auf dem Willi Millowitsch war. „Wir standen im Dunkeln am Ufer, es kam ein Schiff, wir machten die Pechfackeln an und fingen an zu spielen“, erzählte Mühlens. Doch es war das falsche Schiff. Das wiederholte sich dreimal. Als endlich das richtige Schiff kam, hatten sie keine Pechfackeln mehr.

 Schlimmer war der Unfall, der den Trompeter, der in Hersel aufgewachsen ist, 2014 ereilte. Er stürzte von der Treppe. Als er wieder zu sich kam, wollte er gar nicht mit dem Notarzt ins Krankenhaus. Zu seinem Glück ließ er sich doch überreden. Denn die Diagnose lautete: Hirnblutung. „Schlimmer war, dass es die erste Karnevalssession war, die ich verpasst hatte“, sagte Mühlens. Das Publikum erfuhr, dass er Metzger gelernt hat und mehrere Jahre in seinem Beruf gearbeitet hat. Zum Abschluss spielte der Solotrompeter noch zwei Stücke auf seiner Trompete.

 Neben dem Trompeter Peter Mühlens von den Rheinlandfanfaren saßen Sophia Schneider, Stimme und Gesicht der Duisdorfer Band Country Roads und der bekannte Entertainer Tommy Walter bei Willi Baukhage auf der roten Bank und plauderten aus dem Nähkästchen. So erinnerte sich Sophia Schneider daran, dass ihr Name damals eher ein Altjungfernname gewesen sei.

 Zusätzlich hatte sie „fussig Haar“. „Da können sie sich vorstellen, wie mein Spitzname auf dem Schulhof war“, sagte sie. Ihr war die Musik in die Wiege gelegt. Bereits ihr Großvater hatte mit seinen vier Brüdern eine Musikgruppe und lebte von der Musik. Sein Stammlokal war die Endenicher Harmonie. Dort trat die Gruppe regelmäßig auf. Mit der Gruppe Country Roads war sie für die Telekom jedes Wochenende in ganz Deutschland unterwegs. 


Fähndelschwenken bei der Dransdorfer Kirmes!

Eine alte und wunderschöne Tradition lebte gestern beim Kirmesauftakt am VereinsZentrum der GDKG wieder auf.

Rudolf Klein zeigte sein Können beim Fähndelschwenken. Tolle Leistung, vor allem bei den Temperaturen.

Und wie es sich für Dransdorf gehört, fand das Fähndelschwenken auf dem Kreisel in Dransdorf statt.

Es war das absolute Highlight und im Netz wird das Video zum Renner!




Wie jedes Jahr ein absolutes Highlight, die Vögel der Nacht.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung mit tollen Gästen und vielen netten Besuchern.


Bei tollem Wetter hatten alle viel Spaß! Ein ganz besonderer Dank geht an Hans-Peter Pfeiffer, der die "Vögel der Nacht" mit seinem Stammtisch immer wieder toll auf die Beine stellt. Auch den vielen Helfern vor und hinter den Kulissen gilt ein großer Dank, ohne diese Helfer könnten solche Feste überhaupt nicht statt finden!

Sommerfest Vögel der Nacht

Es ist wieder soweit, die Vögel zwitschern es von den Dächern.

Das Sommerfest des Stammtischs Vögel der Nacht geht in die nächste Runde und Sie alle sind herzlich eingeladen!




Unsere designierten Tollitäten

Tony I., Tanja I., und die Kinderprinzessin Shakira I.



Gemeinsam mit den künftigen Tollitäten möchten wir mit Ihnen und Euch gemäß dem Motto:

Fastelovend en Dronsdorf - so bunt wie de Welt

feiern und freuen uns auf eine schöne und friedliche Session!

Der erste Artikel seit der Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag stammt aus dem General-Anzeiger


23.05.2016 DRANSDORF. Die Mitglieder der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft haben jetzt ihr neues Prinzenpaar vorgestellt und einen neuen Vorstand gewählt.    

Der alte Vorsitzende Wilfried Klein (v.l.) und sein Nachfolger Stephan Eickschen mit den künftigen Tollitäten Tony Krämer, Shakira Müller und Tanja Sellner sowie GDKG-Präsident Willi Bauckhage.

Sie ist auf der rechten Rheinseite jeck, er auf der linken. Man fühlt sich beim künftigen Dransdorfer Prinzenpaar an Brückenmännchen und -weibchen erinnert – Tanja Sellner vom Damenkomitee in der TSV rechtsrheinisch und Tony Krämer von den Bonner Stadtsoldaten könnten als „Brückentollitäten“ in die Annalen der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft (GDKG) eingehen. Die beiden sind auch privat ein Paar, Shakira Müller (9) steht ihnen als Kinderprinzessin zur Seite.

Mit Dransdorf hatten sie alle bisher nicht viel zu tun. Macht aber nichts: „Ich freue mich, mit denen die Session zu bestreiten“, sagte Krämer am Freitagabend am Rande der GDKG-Mitgliederversammlung. Zu „denen“ gehören die drei jetzt auch: Die Unterschriften für ihre Mitgliedschaft, Voraussetzung für die Ernennung zur Tollität, sind noch nicht ganz trocken.

Hat die GDKG einen solchen Kandidatenmangel, dass man sich die Tollitäten von außerhalb holen muss? Im Prinzip nicht, sagte Präsident Willi Baukhage. „Wir haben natürlich Anfragen aus der Gesellschaft, aber viele erst für 2018 oder 2019.“ Also fragte er seine Bekannten. „Sie haben das Herz am richtigen Fleck.“ Sie wollen in der Session „Spaß haben und verbreiten“, außerdem die Völkerverständigung zwischen den beiden Rheinseiten fördern.

Auch Shakira hat Karnevalserfahrung: Die Schülerin der Auerberger Sankt-Bernhard-Schule war Pagin der letzten Kinderbonna Lara-Marie I. – aus dem Hause Sellner -, und wollte auch mal Tollität sein. Ihr Onkel war bereits Dransdorfer Kinderprinz Ende der 90er, ihn werde sie darüber ausfragen, sagte sie. Auf der Sitzung wurde das neue Motto bekannt gegeben: „Fastelovend en Dronsdorf so bunt wie de Welt“. 

Und man wählte einen neuen Vorstand. Nach 18 Jahren hat Wilfried Klein aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen aufgehört, sein Nachfolger ist Stephan Eickschen. „Ich muss an vielen Stellen erst mal den Verein von innen kennenlernen“, sagte der SPD-Stadtverordnete. Die GDKG habe ihn, als er nach Dransdorf zog, im Ort gut aufgenommen, deshalb wolle er etwas zurückgeben.

Mit ihm sitzen ebenfalls neu im Vorstand Schatzmeister Jörn Zumbroich, Schriftführerin Astrid Mäsgen und Veranstaltungschef Manfred Heiden. Im Amt bestätigt wurden Geschäftsführer Olaf Henk, Zugleiter Thomas Nipkow sowie Präsident Baukhage und seine Stellvertreter Peter Kühlwetter und Hans-Peter Pfeiffer. (Stefan Knopp)

 

Internationale Brauchtumspflege

Den Göttern gefiel der Regen – GDKG-Delegation feiert Karneval auf Kreta

Die Götter sollten es richten. So das Motto des 38. Karnevalsumzuges im südkretischen Pombia. Aber den Göttern gefiel in diesem Jahr leider wieder der Regen. So zogen die 15 Mitglieder der GDKG-Delegation mit Regenjacken durch den ZOCH und warfen beim gestrigen Umzug ihre HARIBOs ins jecke Volk. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. „Wir sind zwar durch das Wasser gelaufen, aber eben nicht ins Wasser gefallen. Uns hat es allen viel Spaß gemacht. Und wir freuen uns schon auf die weiteren Begegnungen hier auf Kreta, die in den nächsten Tagen noch anstehen.“ teilt Wilfried Klein, Vorsitzender der GDKG und Leiter der Delegation, mit.

Die GDKG hält den Kontakt nach Pombia schon seit Jahren. Es ist das vierte Mal, dass eine GDKG-Gruppe am Umzug in dem Ort, der 80 km südlich von Heraklion liegt, teilnimmt. Zweimal ist es zu einem Gegenbesuch gekommen. „Wir sind immer abhängig vom griechisch-orthodoxen Kalender, nach dem sich Ostern und damit auch Karneval richtet. Nur in den Jahren, in denen der Kalender von unserem abweicht, kann es zum Austausch kommen. Das war dieses Jahr der Fall, im nächsten Jahr aber nicht: Da liegen griechisch-orthodoxes und katholisches Ostern zusammen.“ erklärt Wilfried Klein. „Da lassen wir uns dann etwas anderes einfallen.“

Die Delegation wird heute noch am griechischen Rosenmontag, der in Griechenland den Start der Fastenzeit markiert, teilnehmen und dann ein Besichtigungsprogram starten. Auf der Liste der Sehenswürdigkeiten stehen unter anderem die Klöster in Preveli und in Arkadi und der Besuch der zweitgrößten Stadt auf Kreta, Rethymnon. Am Freitag steht dann der Rückflug nach Deutschland an.

Wer mag, kann sich hier noch ein kleines Promo-Video des Karnevalsvereins in Pombia ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=LGIqqAiIIrw



Geschichte der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft
Der Bauer schwelgt in Erinnerungen

Von Maximilian Mühlens
Bonn.  Bauer Georg, eine der aktuellen Tollitäten der Großen Dransdorfer Karnevalsgesellschaft (GDKG), schwelgt in Erinnerungen. Georg Breuer, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Carina I. verleiht Volker Schramm vom Sparkassenvorstand einen Orden. Foto: Barbara Frommann

"Da bin ich auch", freut er sich, "ich bin hier auf ganz vielen Fotos." Ein Schwarzweißfoto zeigt ihn 1978 in vollem Ornat. "Da war ich 24 Jahre alt und Prinz - eine tolle Zeit war das", erklärt er dem GA. Nun habe er alle wichtigen Ämter innerhalb der Karnevalsgesellschaft innegehabt. "Mehr geht nicht - der Karneval macht mir unvermindert Spaß", sagt er mit Blick auf alte Fotos, die ihn als Mariechen zeigen.

Die mehr als 40-jährige Geschichte der GDKG wird seit gestern in der traditionellen Karnevalsausstellung der Sparkasse Köln-Bonn in der Filialdirektion am Friedensplatz lebendig - eine Vielzahl an Ausstellungsexponaten des mitgliederstärksten Karnevalsvereins Bonns gewährt einen interessanten Einblick in das jecke Dransdorf. Eröffnet wurde die Ausstellung gestern unter anderem durch die Dransdorfer Tollitäten Prinz Schorsch I., Bauer Georg, Jungfrau Manfred, Kinderprinzessin Carina I. und den Präsidenten der GDKG, Willi Baukhage.


Gezeigt werden neben dem prächtigen Ornat des Prinzenpaares auch Prinzenzepter und Prinzenkette sowie diverse, sehr farbenfrohe und detaillierte Karnevalsorden und alte Festhefte. Auf großen Stellwänden wird die Geschichte der GDKG erzählt - so erfährt man, dass der Dransdorfer Karneval auf der Idee von Günter Werner basiert. Seinem Engagement und seiner Begeisterungsfähigkeit sei der erste Karnevalssamstag im Jahre 1971 zu verdanken.

Gegründet wurde die GDKG am 10. Mai 1972 bei einer Gründungsversammlung im "Saale Hofmann", wie auf einer alten Eintrittskarte zu lesen ist. Punkt 20 Uhr ging die Versammlung los und endete mit einer Filmvorführung der Dransdorfer Karnevalszüge der Jahre 1971 und 1972. In den darauffolgenden Jahren wuchs die GDKG rasant - inzwischen verfügt die Karnevalsgesellschaft über Außenstellen in Hamburg, Berlin und sogar auf Kreta.

"Wir sind stolz darauf, dass ihr heute hier seid und dass ihr uns eure Kostbarkeiten gegeben habt, damit wir sie ausstellen können. Bei uns sind sie in sehr guten Händen", erklärte Volker Schramm, stellvertretendes Mitglied des Vorstandes der Sparkasse in seinem Grußwort.

Willi Baukhage, Präsident der GDKG, hob die lange und gute Zusammenarbeit mit dem Kreditinstitut hervor und bezeichnete diese als "volksnah und partnerschaftlich". Nachdem man sich gegenseitig die jeweiligen Orden verliehen hatte, blieb Zeit, die Ausstellung genauer zu betrachten.  Kinderprinzessin Carina I. (Düren) brachte es auf den Punkt: "Um das alles zu lesen, muss man Zeit mitbringen."

Artikel vom 14.01.2016


Wir trauern um unseren langjährigen Freund und Ex-Prinzen, Edgar J. Herrmann.

Unsere Gedanken sind in dieser Zeit bei seinen Angehörigen.



 


Und auch das stand im GA

Karnevalistisches Gipfeltreffen mit 26 Tollitäten aus der Region  Wunsch-Wichteln auf dem Petersberg

KÖNIGSWINTER.  Was für ein Gipfeltreffen auf Deutschlands geschichtsträchtigstem Berg! Mit dem ersten Advent und der Einkehr der Ruhe und Besinnlichkeit auch für Karnevalisten versammelte sich auf dem Petersberg die Crème de Fasteleer aus Bonn und der Region im feinen Zwirn und festlichen Kleidern.

Das Steigenberger Grandhotel Petersberg und der Festausschuss Bonner Karneval hatten die Tollitäten, die rund um den Petersberg beheimatet sind, zu einer adventlichen Wunschstunde eingeladen.

Festausschuss-Präsidentin Marlies Stockhorst und Hotel-Direktor Michael Kain konnten nach dem Defilee rund 200 Karnevalisten im Bankettsaal begrüßen, darunter 26 teilweise schon von ihren Gesellschaften gekrönte Häupter, die sich später zum Erinnerungsfoto postierten.

Das Besondere: Das designierte Bonner Prinzenpaar, Prinz Michael I. und Bonna Tiffany I., bat alle Prinzen, Prinzessinnen und Dreigestirne einen schön formulierten und gestalteten Wunsch für eine andere Tollität mitzubringen. Der Austausch fand im Laufe des Nachmittags im Wichtelverfahren statt. Einige Wünsche wurden auch vorgetragen. Ganz oben auf der Liste standen eine friedliche und wunderschöne Session sowie geruhsame Wochen bis Weihnachten, in der Zeit zum Durchatmen vor der heißen Phase des Karnevals bleibt.

Sin se nit schön?

Nicht nur die Wünsche der Tollitäten gingen zu Herzen und rührten die Adressaten. Die "Rahmkamellche" steuerten besinnliche Leedcher bei. Mit Titeln wie "Jlockeklang zur Winterzigg", "Nur noch 24 Daach" und "Un wenn dat helle Jlöckche klingt" stimmten sie auf die Adventszeit ein. Fröhlich und nachdenklich zugleich: "Ne Bergische Jung". Der auch in Bonn und im Siebengebirge beliebte Diakon Willibert Pauels riet in seinem Vortrag dazu, gelegentlich die Perspektive zu wechseln, um Dinge auch von einer anderen Seite aus zu betrachten. Fazit: "De Hauptsach is, et Hätz is joot!"
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/rhein-sieg-kreis/koenigswinter/Wunsch-Wichteln-auf-dem-Petersberg-article1776363.html#plx1754351189

 


                          Wir trauern um unser Ehrenmitglied

Adolf "Sepp" Schaal

unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen!





Runder Tisch zu Sicherheitsfragen bei Zeltveranstaltungen – GDKG zufrieden mit den geführten Gesprächen

Nach den Geschehnissen vom 14. Februar 2015 während und nach der Kamelle-Party im Festzelt auf dem Kettelerplatz in Bonn-Dransdorf, bat die GDKG die Polizei und die Stadt Bonn zu einem Gespräch. Thema war die Sicherheitsvorkehrungen bei Zeltveranstaltungen:

Zufrieden gibt sich die Große Dransdorfer Karnevals-Gesellschaft (GDKG) nach den Gesprächen mit dem Ordnungsamt der Stadt Bonn und der Polizei. Im Nachgang zu ihrer „KamelleParty“ am 14. Februar 2015 hatte die GDKG angekündigt, diese Gespräche zu führen, um über die Sicherheitsvorkehrungen bei Veranstaltungen zu beraten.

Wie berichtet wurde die KamelleParty am Karnevalssamstag durch den Verein vorzeitig beendet, als die Stimmung im Festzelt auf dem Kettelerplatz zu kippen drohte. Unter die feiernden Karnevalisten mischten sich immer mehr Personen, die schon auf den ersten Blick nicht zum Feiern im Zelt waren. Die Verantwortlichen der GDKG beendeten nach einiger Zeit die KamelleParty und drehten die Musik ab. Während sich das Zelt leerte, verlagerte sich eine Auseinandersetzung von außerhalb ins Zelt. Dies hatte zur Folge, dass die Polizei mit einem massiven Aufgebot tätig werden musste.

Jetzt setzten sich Vertreter des Vereins, der Stadt Bonn und der Polizei im Stadthaus zusammen, um die Situation zu analysieren und an einem Konzept für die Zukunft zu arbeiten. "In vielen Punkten herrschte Einigkeit in der Bewertung der Geschehnisse. Leider sind wir an diesem Tag in Dransdorf zum Treffpunkt einiger provokanter Personengruppen geworden, die auf der Suche nach Auseinandersetzungen waren." sagte der 2. Vorsitzende Olaf Henk. Gemeinsam wurden Vorschläge für die kommenden Veranstaltungen erarbeitet, die jetzt in die weitere Planung miteinfließen. Insgesamt herrschte eine sehr positive Gesprächsstimmung. "Wir bedanken uns bei den Vertretern der Stadt Bonn und der Polizei für ihre Unterstützung", so der 2. Vorsitzende weiter. Ziel der weiteren Überlegungen sei, die KamelleParty im Zelt wieder stattfinden zu lassen. „Klar ist aber auch: Die Form und die Rahmenbedingungen werden wir ändern. Eine Wiederholung der Geschehnisse wie am 14. Februar wird es nicht geben.“

Siehe auch entsprechende Artikel in den Medien. Hier im General Anzeiger:

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/dransdorf/GDKG-zieht-Konsequenzen-aus-Schlaegerei-article1635899.html